Exponat der Woche

Die Turbine: Wasserkraft für den Strom in der Fabrik


Die Turbine: Wasserkraft für den Strom in der Fabrik

Geheimnisvolles blaues Licht und Geräusche von fließendem Wasser empfangen die Besucherinnen und Besucher des LVR-Industriemuseums in Engelskirchen beim Abstieg in den Turbinenkeller. Dadurch entsteht der Eindruck, als ob die Gänge mit den mächtigen Wänden noch heute von Wasser durchflossen wären. Sobald sich die Augen an das Dunkel gewöhnt haben, werden die riesigen Turbinen sichtbar, die über ein kompliziertes Transmissionssystem aus vielen Rädern und Rädchen die Maschinen in der ehemaligen Baumwollspinnerei Ermen & Engels antrieben. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Turbinen mit Generatoren gekoppelt, die den Strom für die nun elektrisch betriebenen Maschinen erzeugten. Für den reibungslosen Lauf der Turbinen war der Turbinenwart zuständig. Fielen die Turbinen aus, konnte in der Fabrik nicht produziert werden – der Unternehmer konnte keine Waren verkaufen und die Arbeiter bekamen für die Ausfallzeiten keinen Lohn.

Exponat des LVR-Industriemuseums, Schauplatz Engelskirchen

Rheinisches Industriemuseum – Schauplatz Engelskirchen

Massige Gebäude der ehemaligen Baumwollspinnerei Ermen & Engels säumen den Fabrikhof. In die Fabrik von Friedrich Engels sen. ist heute jedoch der Schauplatz Engelskirchen des Rheinischen Industriemuseums eingezogen. >>

Wissenschaftsjahr 2010