Exponat der Woche

Die Holzbottich-Waschmaschine: Saubere Wäsche im Handumdrehen


Über Jahrhunderte war die Wäsche von Kleidungsstücken und anderen Textilien eine anstrengende Arbeit, die zumeist komplett von Hand ausgeführt wurde. Im Vergleich dazu stellte der Gebrauch dieser Waschmaschine aus den 1920er Jahren eine erhebliche Arbeitserleichterung dar. Schweißtreibend war das Waschen jedoch noch immer, denn der Umwälzquirl der Maschine wurde per Hand betrieben. Dafür entfielen das mühsame Schrubben auf dem Waschbrett und das anschließende Auswringen. Die aufgesetzte Wäschemangel erlaubte die Durchführung dieser Arbeit mit weniger Anstrengung und in kürzerer Zeit.

Auch wenn die Holzbottich-Waschmaschine im Vergleich zu heutigen Modellen vorsintflutlich wirkt: Zu ihrer Zeit stellte sie eine große Entlastung dar und ihr Besitz war ein Statussymbol. Daran änderte auch die Einführung von Waschmaschinen mit Elektromotor in den 1930er Jahren wenig. Tatsächlich dauerte es noch bis in die 1970er Jahre, bis die Waschmaschine flächendeckende Verbreitung in deutschen Haushalten fand.

Exponat des Deutschen Museums in München

Deutsches Museum in München

Ob Schülerferienprogramme rund um die Zukunft der Energie, Workshops zum ... >>

Wissenschaftsjahr 2010