Museum Industriekultur Nürnberg

Von der Handelsstadt zum industriellen Herzen Bayerns


Das Museum im Osten Nürnbergs erforscht die Schnittstellen zwischen Technikgeschichte, Kulturgeschichte und Sozialgeschichte.

Das Museum Industriekultur entstand Mitte der 1980er Jahre und gehört zu den museen der stadt nürnberg. Es präsentiert die Entwicklung Nürnbergs während der letzten 200 Jahre. Der auf dem Foto zu sehende äußerst schmucke Siemens-Schuckert Generator aus dem Jahr 1895 war Teil der ersten elektrischen Kraftübertragung für Industriezwecke in Nürnberg.

Angeschoben von der ersten deutschen Eisenbahn hat sich Nürnberg zu einer Hochburg der Metall-, Elektro-, Fahrzeug-, Spielwaren- und Bleistiftindustrie entwickelt. Die alte Handelsstadt wurde zum industriellen Herzen Bayerns mit einer vielschichtigen Arbeiterkultur.

Entlang der so genannten Museumstraße gruppieren sich im historischen Fabrikgebäude Objekt-Ensembles rund um die Geschichte der Industrialisierung Nürnbergs. Hier wird das Arbeits- und Alltagsleben aus Vergangenheit und Gegenwart lebendig: Den Besuchern werden Dampfmaschinen geboten, eine Bleisatzdruckerei, Läden, Kneipen, Wohnungen und sogar eine Zahnarztpraxis. Dazu kommen eine „sprechende“ Küche, eine Technikrevue, ein Blick auf die Nürnberger Sportgeschichte und vieles mehr. Mit dem Thema Automatisierung und Strukturwandel endet der Gang durch die Geschichte in der unmittelbaren Gegenwart.Eine besondere Attraktion sind die angeschlossenen Spezialmuseen wie das Nürnberger Motorradmuseum, das Schulmuseum mit historischem Klassenzimmer und das „Lern- & Spaßlabor“ zum Anfassen und Experimentieren.

Das Thema Energie begleitet die Besucher dabei entlang der gesamten Zeitachse. So erinnert die Rekonstruktion einer mit Wasserkraft betriebenen Gipsmühle an die vorindustrielle Zeit, als die Flüsse die Hauptenergielieferanten waren. Mit der Dampfkraft, die nicht mehr ortsgebunden war, nahm die Industrialisierung ihren Anfang. Es folgte die Elektrifizierung der Fabriken, aber auch die der privaten Haushalte und der öffentlichen Lebenswelt. Mit der ersten Energiekriese der 1970er Jahre, begann die Suche nach alternativen Energieformen.

Adresse:

Museum Industriekultur
Äußere Sulzbacher Straße 60-62
90491 Nürnberg

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag
9 - 17 Uhr

Samstag, Sonntag
10 - 18 Uhr

Sonderöffnungszeiten an den Feiertagen 2010:

  1. Mai (Maifeiertag)  10 - 18 Uhr
13. Mai (Christi Himmelfahrt)  10 - 18 Uhr
23. Mai (Pfingstsonntag)  10 - 18 Uhr
24. Mai (Pfingstmontag) 10 - 18 Uhr
  3. Juni (Fronleichnam)  10 - 18 Uhr
  3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit)  10 - 18 Uhr
  1. November (Allerheiligen)  10 - 18 Uhr
24. Dezember (Heilig Abend)  Geschlossen
25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag)  Geschlossen
26. Dezember (2. Weihnachtsfeiertag)  10 - 18 Uhr

 Eintrittpreise:

Erwachsene (ohne Nürnberg Pass)
(ab vollend. 18 Lebensjahr)
5,00 EUR
Erwachsene (mit Nürnberg Pass)
(ab vollend. 18 Lebensjahr)
3,00 EUR
Ermäßigte (ohne Nürnberg Pass)
(vollend. 4. bis vollend. 18. Lebensjahr, Schüler, Studenten, Wehr-/ Zivildienst, FSJ)
3,00 EUR
Ermäßigte (mit Nürnberg Pass)
(vollend. 4. bis vollend. 18. Lebensjahr, Schüler, Studenten, Wehr-/ Zivildienst, FSJ)
1,50 EUR
Schüler im Klassenverband, pro Schüler  1,50 EUR
Gruppen ab 15 Personen, pro Person 4,00 EUR
Familienkarte 1
(ein Elternteil mit einem oder mehreren eigenen Kindern)
5,50 EUR
Familienkarte 2
(beide Elternteile mit einem oder mehreren eigenen Kindern)
10,50 EUR
Inhaber der “Familienkarte Nürnberg” des Bündnisses für Familie
(ein Elternteil mit einem oder mehreren eigenen Kindern)
4,50 EUR
Inhaber der “Familienkarte Nürnberg” des Bündnisses für Familie
(beide Elternteile mit einem oder mehreren eigenen Kindern)
8,50 EUR

 Zur Website des Museums Industriekultur in Nürnberg

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