Übersicht Exponate
- Die Energie-Skulptur
- Energie für eine zuverlässige Stromversorgung
- Perpetuum mobile: Der Traum von unendlicher Energie
- Die Steinsäge – Wasser bändigt Stein
- Kabel: Kunstwerke voller Energie
- Energiewunder Federn
- Lilienthals Fluggleiter: Getragen von der Energie des Windes
- SWARM – die Zukunft der Mobilität
- Feuermusik auf der Wasserorgel
- Fossiles Lorbeerblatt: ein Blatt voller Energie
- Der Verbrennungskalorimeter
- Mechanischer Trockenrasierer: Der Schlüssel zur glatten Haut
- Das Spiritus-Bügeleisen: Einmal Volltanken bitte!
- Das energieautarke Solarhaus
- Stinkende Riesenblüte – Rafflesia ist die Größte
- Quecksilberdampfgleichrichter: Riesenhaft und empfindlich
- Wellenkraftwerk und Turbine: Die Kraft der Wellen nutzen
- Der elektrische Schuhtrockner: Trockene Füße dank Elektrizität
- Die elektrische Bratpfanne: Heute gibt es Kabelsalat!
- Sprungwunder Floh
Exponat der Woche
Quecksilberdampfgleichrichter: Riesenhaft und empfindlich
Quecksilberdampfgleichrichter gibt es in den unterschiedlichsten Dimensionen. Doch welche Funktion hatte dies merkwürdige Gebilde? Ein Stromnetz ist für Wechselstrom eingerichtet, weil sich diese Stromart mit geringen Verlusten übertragen lässt. Sie hat sich Ende des 19. Jahrhunderts durchgesetzt.
Für viele Anwendungen benötigt man jedoch Gleichstrom. Zum Laden von Akkus zum Beispiel oder für den Antrieb von Straßenbahnen. Ein Quecksilberdampfgleichrichter – eine Art von Röhre – wandelt Wechselstrom in Gleichstrom um. Der Konstrukteur des Grundmodells war Peter Cooper Hewitt, der es im Jahre 1902 zum Patent anmeldete. Der luftleere Kolben des von ihm entwickelten Umwandlers bestand bereits aus Glas. Im unteren Teil ruht ein Quecksilbersee, an dessen Oberfläche im Betrieb ein blaugrünliches Licht umhertanzt. In den Folgejahren entwickelten mehrere große Elektrounternehmen praxistaugliche Quecksilberdampfgleichrichter. Von 1905 bis 1930 war dieser Typus in Gebrauch. Eine eindrucksvolle Version ist der Quecksilberdampfgleichrichter, der zusammen mit einigen Artverwandten für die Zugspitzbahn zum Einsatz kam.
Die Gefahr, dass der Glaskolben zerbricht, ließ sich naturgemäß nicht entscheidend verringern. Nach und nach wurde stattdessen Metall verwendet für zunehmend größere und stabilere Gleichrichter, die bis 1960 für die Erzeugung von Gleichstrom verwendet wurden.
Exponat des Museums für Energiegeschichte(n) in Hannover.
Museum für Energiegeschichte(n) in Hannover
Das Museum für Energiegeschichte(n) beteiligt sich mit vielfältigen Angeboten an ... >>


