Übersicht Exponate
- Die Energie-Skulptur
- Energie für eine zuverlässige Stromversorgung
- Perpetuum mobile: Der Traum von unendlicher Energie
- Die Steinsäge – Wasser bändigt Stein
- Kabel: Kunstwerke voller Energie
- Energiewunder Federn
- Lilienthals Fluggleiter: Getragen von der Energie des Windes
- SWARM – die Zukunft der Mobilität
- Feuermusik auf der Wasserorgel
- Fossiles Lorbeerblatt: ein Blatt voller Energie
- Der Verbrennungskalorimeter
- Mechanischer Trockenrasierer: Der Schlüssel zur glatten Haut
- Das Spiritus-Bügeleisen: Einmal Volltanken bitte!
- Das energieautarke Solarhaus
- Stinkende Riesenblüte – Rafflesia ist die Größte
- Quecksilberdampfgleichrichter: Riesenhaft und empfindlich
- Wellenkraftwerk und Turbine: Die Kraft der Wellen nutzen
- Der elektrische Schuhtrockner: Trockene Füße dank Elektrizität
- Die elektrische Bratpfanne: Heute gibt es Kabelsalat!
- Sprungwunder Floh
Exponat der Woche
Wellenkraftwerk und Turbine: Die Kraft der Wellen nutzen
Wellen höhlen mit der Zeit Felsen aus oder tragen Strände ab. Immer wieder tüfteln Erfinder daran, diese riesige Energie der Meereswellen nutzbar zu machen.
Bei diesem Kraftwerk drücken Wellen die Luft in einer Kammer zusammen. Sie kann nur durch die Turbine (im Bild) entweichen – und versetzt sie so in Drehung. Fließt das Wasser aus der Kammer ins Meer, so saugt es Luft durch die Turbine zurück. Die Turbine treibt einen Generator an, Strom fließt.
Die Turbine war zwischen 1991 und 1999 in einem kleinen 75-kW-Test-Wellenkraftwerk auf der schottischen Insel Islay in Betrieb. Dabei sammelte man Erfahrungen: Wie groß kann so eine Turbine sein? Wie kann man sie verbessern, damit sie sich für ein wirtschaftlich rentables 500-kW-Wellenkraftwerk eignet? Die Erfahrungen wurden – ebenfalls auf Islay – in dem größeren Wellenkraftwerk Limpet umgesetzt. Die schottische Firma Wavegen, eine Tochterfirma der deutschen Voith Hydro, hat beide Anlagen entwickelt und gebaut.
Das neuartige Kraftwerkskonzept könnte nun in Molen, Hafenmauern oder Küstenschutzanlagen integriert werden und es wird intensiv daran gearbeitet, sie weiter zu verbessern. Das Beispiel zeigt, dass die Nutzung regenerativer Energieformen eine völlig neue Herangehensweise erfordert. Innovative Technologien müssen entwickelt werden, um die geringere Energiedichte optimal zu nutzen – eine große Entfaltungsmöglichkeit, aber auch ein hoher Anspruch an WissenschaftlerInnen und IngenieurInnen!
Exponat des Deutschen Museums in München
Deutsches Museum in München
Ob Schülerferienprogramme rund um die Zukunft der Energie, Workshops zum ... >>


