Exponat der Woche

Energiewunder Federn


Konturfedern, Schwungfedern, Steuerfedern, Körperfedern, Fadenfedern, Puderfedern, Borstenfedern, Dunen, Halbdunen, Nestlingsdunen: Federn – leblose Hautanhängsel aus Keratin – haben viele Funktionen. Und viele dieser Aufgaben haben direkt mit dem Einsatz von Energie zu tun.

Vögel sind in Leichtbauweise konstruiert, aber erst das Gefieder ermöglicht es den Tieren, Luftströmung und Auftrieb zu nutzen und zu fliegen. Federn halten warm, denn zwischen den Daunen entsteht ein Luftkissen am Körper. Federn schützen vor Nässe: Wasser perlt von der Oberfläche intakter Federn ab. Federn geben Schutz: Gut getarnt, vom Boden der Umgebung kaum zu unterscheiden, ersparen sich einige Arten so manche Flucht vor Fressfeinden. Auch im sozialen Miteinander der Vögel sind Federn echte Energiesparer: Bei vielen Spezies ist schon von weitem an Färbung und Ausbildung des Gefieders zu erkennen, wer Männchen, wer Weibchen ist, ob ein Tier einen Partner sucht oder nicht. 

Das Bild (Fotografin: Anette Hammann) stammt aus der Sonderausstellung „Feder-Schmuck“, die Objekte aus dem Vogelsaal des Senckenberg Naturmuseums von ganz nah zeigt. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 11. September 2010 zu sehen, der Vogelsaal ist ganzjährig geöffnet.

Exponat des Senckenberg Naturmuseums in Frankfurt

Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main

Das Senckenberg Naturmuseum befasst sich mit dem Leben: Wie entsteht ... >>

Wissenschaftsjahr 2010